Die Radio­nut­zung im Home-Office ver­än­dert sich

Durch die Pan­de­mie und die damit ein­her­ge­hen­den Ein­schrän­kun­gen hat sich auch unse­re Radio­nut­zung ver­än­dert. Einen gro­ßen Teil zu die­ser Ver­än­de­rung trägt auch das Arbei­ten aus dem Home-Office bei. Lesen Sie hier, was sich ver­än­dert hat.

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Quel­le: www.pixabay.com von Standsome

Radio­nut­zung im Wandel

Die Pan­de­mie hat im ver­gan­ge­nen Jahr viel ver­än­dert. Ganz vorne mit dabei ist der Tages­ab­lauf vie­ler Men­schen, die nun unter ande­rem im Home-Office arbei­ten. Somit ist auch in zahl­rei­chen Stu­di­en die­ser Effekt auf­find­bar. Wir haben bereits in unse­rem Blog­ar­ti­kel DIE VAUNET 2020 MEDIENNUTZUNG auf die Ver­än­de­run­gen im Hörer­ver­hal­ten des letz­ten Jah­res auf­merk­sam gemacht. Hier war ersicht­lich, dass der Kon­sum von Radio, TV und ande­ren audio­vi­su­el­len Medi­en zu den belieb­tes­ten Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen der Deut­schen gehört. Nun hat auch die Swiss Radio­world die Radio­nut­zung von 2019 und 2020 mit­ein­an­der ver­gli­chen und ist zu inter­es­san­ten Ergeb­nis­sen gekommen.

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Quel­le: Media­pul­se Radio Data (Evo­ge­ni­us Repor­ting); 01.01.2019–31.12.2020

Die Ver­än­de­rung wäh­rend der Pandemie

Vor dem Aus­bruch der Pan­de­mie waren die belieb­tes­ten Zei­ten zum Radio-Hören jeweils am Mor­gen und am Abend, also in der soge­nann­ten “Drive Time”. Damit waren meis­tens am spä­ten Nach­mit­tag und am frü­hen Abend die höchs­ten Reich­wei­ten sichtbar.

Wäh­rend des ers­ten Lock­downs im Früh­ling 2020 gab es die erste sicht­ba­re Ver­än­de­rung. Somit ver­lo­ren die Radio­sen­der merk­lich an Reich­wei­te zu bis­her belieb­ten Zei­ten. Dies wurde aber durch eine län­ge­re Hör­dau­er rela­ti­viert. Aus­schlag­ge­bend für die­ses Ereig­nis war der stark gesun­ke­ne Pend­ler­ver­kehr in den Mor­gen- und Abend­stun­den. Dafür stieg die Reich­wei­te aller­dings am spä­ten Vor­mit­tag und in der Mit­tags­zeit enorm an.

Auch nach dem ers­ten Lock­down 2020 blieb die Radio-Nut­zung ver­än­dert und kehr­te nicht zu ihrer ursprüng­li­chen Form zurück. Somit ver­stärk­te sich die Nut­zung über den gesam­ten Vor­mit­tag bis Mit­tag. Eben­so kam noch der spä­te­re Nach­mit­tag und der frühe Abend zu den reich­wei­ten­stärks­ten Zonen hinzu.

Die ver­la­ger­te und gestie­ge­ne Nut­zung wird als ein ver­stärk­tes Bedürf­nis nach Infor­ma­tio­nen, Unter­hal­tung und Ablen­kung in der ers­ten Hoch­pha­se der Pan­de­mie betrachtet.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen kön­nen Sie dem Bei­trag “Radio­nut­zung im Home-Office – zu die­ser Tages­zeit wird Ihre Radio­kam­pa­gne gehört” von GOLDBACH auf deren Web­site entnehmen.

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