ego­Leaks – Prei­salarm in München

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag wur­den die Gewin­ner des BLM-Hör­funk- und Lokal­fern­seh­preis 2020 bekannt gege­ben. In der Kate­go­rie UNTERHALTUNG & COMEDY behaup­te­te sich egoFM mit “ego­Leaks” gegen die star­ke Kon­kur­renz und räum­te den Preis ab.

Beitragsbild PR egoFM zum Thema "egoLeaks - Preisalarm in München"

Das Gewin­ner-Kon­zept

Der erste Ein­trag der “ego­Leaks” Tage­bü­cher ist vom 2. Sep­tem­ber 2020 und berich­tet von Fred Schrei­bers ers­ten Momen­ten als neuer Pro­gramm­chef des Münch­ner Sen­ders egoFM. So schei­ter­te es bei­spiels­wei­se schon bei der rich­ti­gen Aus­spra­che des Sen­ders und dem Unter­schei­den des Bespre­chungs­zim­mers vom Sen­de­stu­dio. Die wei­te­ren Fol­gen von „ego­Leaks“ geben selbst­iro­ni­sche und far­ben­rei­che Ein­bli­cke in den All­tag hin­ter den Mikrofonen.

Dass die Tage­bü­cher unge­wollt mit der Außen­welt geteilt wur­den, bleibt von Fred Schrei­ber nicht unkommentiert:

Liebe egoFM Gemeinde,

das Ent­set­zen dar­über, dass meine per­sön­li­chen Noti­zen, die ich mir rund um egoFM gemacht habe, an die Öffent­lich­keit gelangt sind, ist groß.

Dass diese aber jetzt auch noch unter dem Seri­en­ti­tel ego­Leaks – Die Gehei­men Tage­bü­cher des Pro­gramm­chefs in der Kate­go­rie “Beste Come­dy” für den BLM-Preis 2020 nomi­niert wor­den sind, ist für uns alle ein schwe­rer Schlag.

Bild Fred SchreiberMeine Tage­bü­cher – eine Comedy?

Wir wer­den die­sen schlimms­ten Skan­dal seit den Ibi­za­vi­de­os rest­los auf­klä­ren und die Hin­ter­män­ner zur Rechen­schaft ziehen.

Da ent­schei­den­de Teile der Tage­bü­cher der Öffent­lich­keit bewusst vor­ent­hal­ten wur­den, hat sich egoFM ent­schlos­sen, diese in ihrer Gesamt­heit trans­pa­rent zu präsentieren.”

Die Ent­schei­dung der Jury & Preisverleihung

Das Online­vo­ting für den Preis lief bis zum 8. Okto­ber 2020. Die Bekannt­ga­be der Gewin­ner fand im Lite­ra­tur­haus Mün­chen – im Rah­men der Medi­en­ta­ge Mün­chen – mit ver­min­der­tem Publi­kum und Live-Stream statt.

Die Jury begrün­de­te ihre Ent­schei­dung wie folgt:

Sen­sa­tio­nell, geist­reich und poin­tiert. Fred Schrei­ber hält damit nicht nur der Radio­bran­che einen Spie­gel vor, son­dern nimmt die Hörer ein Stück in den Redak­ti­ons­all­tag mit. Glanz­vol­le Selbst­iro­nie, die aus Sicht der Jury auch völ­lig über­trag­bar auf ande­re Unter­neh­men ist. Hier zeigt sich wie­der, dass egoFM vie­les im Radio neu denkt und sich mit Erfolg an ori­gi­nel­le For­ma­te wagt.“

Der Kopf hin­ter “ego­leaks”

Fred Schrei­ber ist der Pro­gramm­chef von egoFM und Autor der Tage­buch­rei­he. Der Münch­ner und Wahl-Wie­ner war bereits von 2014 bis 2016 Pro­gramm­chef des Münch­ner Sen­ders und ist 2019 auf diese Posi­ti­on zurück­ge­kehrt. Ins­ge­samt ist er schon seit 30 Jah­ren lei­den­schaft­li­cher Radio­ma­cher, Mode­ra­tor, Musik­pro­du­zent, Sän­ger und Musi­ker. Lange Zeit mode­rier­te er beim öster­rei­chi­schen Jugend­kul­tur­sen­der FM4 „Con­nec­ted“ und „Update“. Auch im öster­rei­chi­schen Fern­se­her mach­te er unter ande­rem mit der Kon­zep­tio­nie­rung der ORF-Fern­seh­sen­dung „Sen­dung ohne Namen“ Karriere.

Wir gra­tu­lie­ren dem Sen­der egoFM zu sei­nem Gewinn und sind begeis­tert von dem sen­sa­tio­nel­len Feed­back der Jury.

egoLeaks

Quel­le: Web­sei­te egoFM

Die gehei­men Tage­bü­cher kön­nen Sie im Blog­ar­ti­kel “ego­Leaks gewinnt BLM-Hör­funk­preis 2020” von egoFM anhören.

Bild: Autor Michaela Nickel