Privatradio-Tag 2026 – ein Blick hinter die Kulissen
Am 19. März 2026 wurde der Bayerische Landtag zum Treffpunkt für Medien, Politik und engagierte Stimmen aus der Rundfunkbranche. Beim Parlamentarischen Privatradio-Tag, an dem auch unser Geschäftsführer Andreas Lang teilnahm, stand ein Thema im Mittelpunkt, das oft unterschätzt wird, aber unseren Alltag maßgeblich prägt: die Zukunft des Privatradios in Bayern.

Ein Medium, das den Alltag begleitet
Ob auf dem Weg zur Arbeit, im Büro, beim Einkaufen oder zu Hause – Privatradio ist für über vier Millionen Menschen in Bayern täglicher Begleiter. Es informiert, unterhält und verbindet. Damit ist es nicht nur ein fester Bestandteil des Medienmixes, sondern für viele sogar das wichtigste Alltagsmedium!
Doch diese starke Rolle kommt nicht von ungefähr und sie ist auch kein Selbstläufer.
Herausforderungen im digitalen Zeitalter
Die Veranstaltung, organisiert von den beiden Interessenvertretungen VBL und VBRA, hatte ein klares Ziel, die Zukunft des privaten Rundfunks aktiv zu sichern. Denn die Branche steht vor spürbaren Herausforderungen.
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Wettbewerbsnachteile, zunehmende Bürokratie und der wachsende Einfluss internationaler Tech-Plattformen setzen dem Privatradio zu. Diese Entwicklungen machen deutlich: Es braucht neue politische Impulse und klare Entscheidungen, um die Rahmenbedingungen zukunftsfähig zu gestalten.
Starke Stimmen aus Politik und Medien
Zahlreiche hochrangige Gäste aus der Politik nahmen am Privatradio-Tag teil und unterstrichen damit die Bedeutung des Themas. Vertreterinnen und Vertreter aus Regierung und Opposition (Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Landtagsvizepräsident Alexander Hold, Staatsminister Dr. Fabian Mehring, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Staatsminister Joachim Herrmann, BÜNDNIS 90/Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze und SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Grießhammer) kamen zusammen, um sich auszutauschen und Perspektiven zu entwickeln.
Durch das Programm führte Moderatorin Tanja Scholl von Radio Gong 97.1 aus Nürnberg, die den Tag mit journalistischem Gespür und Nähe zur Praxis begleitete.
Warum Privatradio mehr ist als Unterhaltung
Falk Zimmermann, 1. Vorsitzender des VBL und Geschäftsführer Die Neue Welle Rundfunk-Verwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, brachte es auf den Punkt: “Privatradio in Bayern sichert Meinungsvielfalt, informiert verlässlich und stärkt Wirtschaft sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt im gesamten Freistaat. Voraussetzung hierfür ist ein modernes Landesmedienrecht mit einer verlässlichen und technologieoffenen Medienförderung. VBL und VBRA machen sich hierfür gemeinsam stark.”
Damit das so bleibt, braucht es vor allem eines: ein modernes Landesmedienrecht sowie eine Förderung, die technologisch offen und langfristig verlässlich ist. Dafür setzen sich VBL und VBRA gemeinsam ein.
Auch Dr. Bernhard Hock, Vorsitzender der VBRA, betonte die besondere Stellung Bayerns: „Bayern kann stolz sein, eine bundesweit einzigartige Rundfunklandschaft zu besitzen. Damit das so bleibt und wir Privatradio als demokratische Infrastruktur effektiv schützen, braucht es klare politische Entscheidungen und faire Rahmenbedingungen. Hierfür setzen wir uns beim Parlamentarischen Privatradio-Tag im Bayerischen Landtag zielgerichtet ein.”
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Ein gemeinsamer Blick nach vorn
Der Parlamentarische Privatradio-Tag hat gezeigt, die Zukunft des Privatradios ist ein Thema, das bewegt – und das nur gemeinsam gestaltet werden kann. Politik und Branche stehen hier in der Verantwortung, die richtigen Weichen zu stellen.
Denn eines ist klar, die Vielfalt im Radio bedeutet Vielfalt in der Gesellschaft!

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