Radioplayer im neuen Smart Speaker der Telekom

Apples Siri, Amazons Alexa oder der Google Assistant – Smart Speaker gehören bei vielen mittlerweile zum Alltag, bieten sie doch verschiedenste Gadgets und Vorteile. Zuvor muss allerdings eine Entscheidung gefällt werden, für welches Gerät man sich entscheidet. Dabei sollte man auch den neuen Sprachassistenten der Telekom im Auge haben.

Beitragsbild Smart Speaker Telekom

Quelle: Deutsche Telekom

Inzwischen ist der Markt für Sprachassistenten und smarte Lautsprecher auch in Deutschland hart umkämpft. Amazon ist mit seinen Echo-Lautsprechern schon länger auf dem Markt und baut Alexa in eine Vielzahl von Geräten ein. Seit einigen Monaten gibt es auch das Google Home hierzulande zu kaufen – und auch Apple will noch in diesem Jahr mit seinem HomePod starten.

Die Telekom hingegen möchte sich vorerst darauf beschränken, den Magenta-Assistenten auf ihrem Smart Speaker anzubieten, schließt aber nicht aus, ihn später auch auf anderen Geräten verfügbar zu machen.

Was bietet der Magenta-Assistent der Telekom?

Anfang kommenden Jahres wird der Speaker mittels Beta-Test auf Herz und Nieren geprüft. Das Gerät vernetzt, wie Amazons Alexa, verschiedene Geräte miteinander und reagiert auf Zuruf.

Mit „Hallo Magenta“ wir der Speaker beispielsweise aktiviert und kann ab da das Licht an- und ausschalten, die Heizung regulieren oder den Fernseher über die telekomeigene Entertain-Set-Top-Box steuern. Per Sprache lässt sich dann sogar die Lautstärke des Fernsehers verändern, ohne dafür die Fernbedienung zu Hilfe holen zu müssen. Der Smart Speaker greift für viele der Smart-Home-Funktionen auf den Telekom-Router Speedport Smart zu, der schon heute als Smart-Home-Hub dient.

Es gibt eine Kooperation mit Amazon

Um die Fähigkeiten des Speakers zu vergrößern, kooperiert der Konzern mit Amazon und baut Alexa in seinen Lautsprecher mit ein. Nutzer können ihn also auch unabhängig vom Magenta-Assistenten aufrufen und so die Angebote von mehreren Tausend Anbietern nutzen, die Amazon Skills nennt. Zu diesen Skills gehört auch der Radioplayer, worüber eine Vielzahl an Radiosendern für die Nutzer abrufbar sind.

Die Telekom will die Möglichkeit nicht ausschließen, künftig weitere Assistenten, darunter auch den Google Assistant, in ihren Lautsprecher mit einzubauen. Ähnlich geht auch der Lautsprecher-Hersteller Sonos vor, der bereits einen Lautsprecher mit Alexa ausliefert und ihn im kommenden Jahr mit dem Google Assistant nachrüstet.

Die Telekom will Nutzer vor allem auch mit einem Datenschutzversprechen locken. Zwar werden Befehle vom Smart Speaker auch in die Cloud übertragen, doch die sollen nach 30 Tagen automatisch gelöscht werden, verspricht das Unternehmen. Außerdem befänden sich die Server ausschließlich in Deutschland und unterlägen damit dem strengen deutschen Datenschutzrecht. Wer über den Smart Speaker der Telekom allerdings den Alexa-Dienst nutzt, überträgt seine Daten an Amazon und nicht an die Telekom.

Die Kosten für den Smart Speaker sollen voraussichtlich unter 150,00 € betragen.

Die Telekom will mit dem Speaker nicht nur in einer Nische „spielen“

„Die Bedienung von Diensten und Services über Sprachassistenten wird immer wichtiger, und die Zeit ist reif für ein erstes Angebot nach deutschen Datenschutzgesetzen“, sagte Michael Hagspihl, Leiter des Privatkundengeschäfts der Telekom in Deutschland. Deswegen habe die Telekom eine Lösung in Deutschland für Deutschland gebaut. Welchen Marktanteil die Telekom mit ihrem Smart Speaker anstrebt, will sie nicht verraten. Nur so viel: „Wir machen das nicht, um in einer Nische zu spielen“, sagte Hagspihl. Man wolle am Ende auf Augenhöhe mit Apple, Amazon und Google sein.

Auch folgende Artikel auf unserem Blog sind interessant zu den Themen „digitale Sprachassistenten“ und „Radioplayer“:

Mehr Informationen erhalten Sie im Artikel „Wie die Telekom den Kampf mit Apple und Google aufnimmt“ auf der Homepage von welt.de.

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