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Social-Media 2026 – wel­che Trends uns erwarten 


Seit­dem Mitte der 2000er Jahre die sozia­len Netz­wer­ke in Deutsch­land Fuß gefasst haben und die Ent­wick­lung unauf­hör­lich wei­ter­geht, beleuch­ten wir heute in unse­rem Blog-Bei­trag die aktu­el­len Social-Media-Trends für 2026. Um im Social-Media-Kos­mos zu per­for­men, ist es ele­men­tar wich­tig zu wis­sen, wohin die Reise geht.


Rück­blick auf die Ent­wick­lung 2025

Bevor wir in Hin­blick auf Social-Media zu den Trends für 2026 kom­men, betrach­ten wir kurz die Ent­wick­lun­gen im ver­gan­ge­nen Jahr. Wie haben sich die Platt­for­men ent­wi­ckelt? Zu den Rising Stars gehö­ren Red­dit, Threads und Lin­ke­dIn, die das meis­te Wachs­tum ver­zeich­nen und eher jün­ge­re Ziel­grup­pen zu ihren Usern zäh­len. Die Platz­hir­sche sind nach wie vor You­Tube und Face­book mit sta­bi­len Nut­zer­zah­len. Beson­ders für B2B und B2B2C sind die eta­blier­ten Platt­for­men wie Insta­gram und Tik­Tok mit eben­falls star­kem Wachs­tum inter­es­sant. Spe­zi­fi­sche Ziel­grup­pen kon­zen­trie­ren sich auf das Seg­ment der Nischen-Com­mu­ni­ties wie bei­spiels­wei­se Pin­te­rest, Twitch und Snapchat.

Bemer­kens­wert ist die Ent­wick­lung der Down­load­zah­len der Apps im Jahr 2025. Auf Platz Eins thront ChatGPT, aber auch Goog­le Gemi­ni befin­det sich unter den Top 10. Die KI hatte hier klar die Nase vorne. Die Down­loads im Janu­ar bestä­ti­gen für beide App-Stores (iOs & Android), dass sich die­ser Trend fort­setzt. Wei­ter­hin sind in den Top 10 Tik­Tok, Insta­gram, Face­book, Whats­App, Tele­gram und Threads dabei. Ein­ge­stie­gen ist zudem Cap­Cut, was zeigt, dass das Inter­es­se an gut gemach­ten Con­tent steigt, um in der Flut an Inhal­ten bes­ser wahr­ge­nom­men zu werden.

Bild mit den Top 10 der meist heruntergeladenen Apps im Januar 2026 in iOS und Android

Quel­le: https://appfigures.com/resources/insights/most-downloaded-highest-earning-apps-january-2026

Im Dezem­ber 2025 war Whats­App-Busi­ness tat­säch­lich auch mal in den Top 10 und hatte Thre­ats kurz­fris­tig ver­drängt. Das zeigt die Rele­vanz für Unter­neh­men, auch über den belieb­tes­ten Mes­sen­ger Kon­takt mit Kun­den auf­zu­neh­men. Der große Vor­teil ist die Nut­zer­ak­zep­tanz des Mes­sen­gers, aber auch der direk­te Weg und eine schnel­le Öff­nungs­ra­te sind über­zeu­gen­de Argu­men­te. Doch Ach­tung – auch hier gilt das Dou­ble-Opt-in-Ver­fah­ren, die Impres­sums­pflicht und die Anfor­de­run­gen der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung! Meta plant die Mone­ta­ri­sie­rung von Whats­App durch die Aus­spie­lung von Wer­be­an­zei­gen. Bereits dem­nächst wer­den Ads, gekenn­zeich­net mit „Spon­so­red“ zwi­schen Sta­tus­mel­dun­gen und Kanä­len erschei­nen, so lau­tet die Info von Whats­App auf X:

Post von WhatsApp auf X zum Thema Werbung im Status der App WhatsApp

Auch das wird zukünf­tig eine Wer­be­mög­lich­keit wer­den. Die Frage ist nur, wann geht die Empö­rung auf­grund der Anzei­gen­wer­bung im Sta­tus in Akzep­tanz über. Das behal­ten wir sicher­lich im Auge 😉.

Trend-Thema 1 – KI & Social Media verschmelzen

Einer der aktu­ell wohl größ­ten Social-Media-Trends 2026 ist der Ein­satz von KI. Ob es um die Ana­ly­se des User-Ver­hal­tens, der Inter­es­sen und Inter­ak­tio­nen, das Kre­ieren von Con­tent-Inhal­ten oder die Inter­ak­ti­on mit Mar­ken und Com­mu­ni­ties geht – über­all über­nimmt die KI mitt­ler­wei­le die Steue­rung von Pro­zes­sen. Bei Meta müs­sen Sie als Wer­be­trei­ben­der inzwi­schen nur noch das Bank­kon­to con­nec­ten und das Wer­be­ziel ein­ge­ben, den Rest über­nimmt die KI, von der Erstel­lung der Crea­ti­ves, über das Tar­ge­ting bis zur Opti­mie­rung. Social Adver­ti­sing wird zuneh­mend auto­ma­ti­siert und der Wer­be­trei­ben­de über­nimmt ledig­lich eine kon­trol­lie­ren­de Funktion.

Aktu­ell funk­tio­niert das Ganze bei Meta eher mit­tel­mä­ßig, da man kaum Kon­trol­le über die Lay­outs hat und Ände­run­gen schwie­rig umzu­set­zen sind. Es kann auch pas­sie­ren, dass bizar­re Crea­ti­ves ent­ste­hen und dazu unpas­sen­de Musik aus­ge­spielt wird. Auch die Vor­ga­ben des Cor­po­ra­te Designs, d.h. die Haus­far­ben, Schrif­ten, etc., sind noch nicht defi­nier­bar. Aller­dings funk­tio­niert die Ziel­grup­pen-Opti­mie­rung auf Basis von Key­words inzwi­schen etwas bes­ser. Um der Gefahr zu ent­ge­hen, unpas­sen­de oder sogar dis­kri­mi­nie­ren­de Ads zu schal­ten, ist die manu­el­le Steue­rung sicher­lich noch not­wen­dig, um die Kon­trol­le, was tat­säch­lich aus­ge­spielt wird, zu behalten.

Die Platt­form Lin­ke­dIn mit „Acce­le­ra­te“, ihrer KI für die Erstel­lung von Wer­be­kam­pa­gnen, nutzt einen ande­ren Ansatz. Acce­le­ra­te crawlt die von Ihnen hin­ter­leg­te URL Ihrer Web­site oder Landing­pa­ge, liest alle Inhal­te aus und gene­riert dar­aus eine fast fer­ti­ge Lin­ke­dIn-Wer­be­kam­pa­gne. Das Ergeb­nis lie­fert ein Kam­pa­gnen­ziel, die Ziel­grup­pe, das Anzei­gen­for­mat und Crea­ti­ves mit Key­words, Nut­zen­ver­spre­chen und Call-to-Action. Die Lin­ke­dIn-Kam­pa­gne wird dazu noch lau­fend opti­miert. Die Idee dahin­ter ist sehr stark, aber dadurch ist die Abhän­gig­keit von einer qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Web­site bzw. Landing­pa­ge sehr hoch. Auch die Fein­jus­tie­rung ist manu­ell aktu­ell noch bes­ser und Crea­ti­ves sind eher mittelmäßig.

Mit dem Ein­satz der gene­ra­ti­ven KI wird es Con­tent im Über­maß geben. Die KI lernt aber in einem rasan­ten Tempo dazu, denn Platt­for­men trai­nie­ren lau­fend die haus­ei­ge­ne KI mit User-Daten!

Trend-Thema 2 – Social SEO

Ein inter­es­san­ter Trend in Bezug auf Social-Media ist das Social SEO, das 2026 defi­ni­tiv an Bedeu­tung gewin­nen wird. Hin­ter­grund ist die Tat­sa­che, dass Inhal­te auf Social-Media-Accounts nun auch in Goog­le-Such­ergeb­nis­sen auf­tau­chen. Die Sicht­bar­keit von Social-Media-Bei­trä­gen wird damit enorm gestei­gert. Wenn Sie dies wün­schen, dann müs­sen Sie in den Konto-Ein­stel­lun­gen auch expli­zit die Frei­ga­be für die Auf­find­bar­keit durch Such­ma­schi­nen ertei­len. Titel, Unter­ti­tel, Cap­ti­ons, Bild­un­ter­schrif­ten, Video­be­schrei­bun­gen und Hash­tags sind SEO-rele­vant, daher ist es wich­tig, dass diese die ent­spre­chen­den Key­words ent­hal­ten. Dazu soll­ten Unter­neh­men- und Mar­ken­pro­fi­le ent­spre­chend opti­miert und die Inter­ak­ti­on mit Usern for­ciert wer­den, denn Com­mu­ni­ty-Buil­ding zählt inzwi­schen mehr als Reich­wei­te. Lesen Sie dazu auch im Trend-Thema 6 weiter.

Trend-Thema 3 – Per­so­nal Branding

Im Jahr 2026 erfährt der Trend des Per­so­nal Bran­ding (Per­so­nen­mar­ke) im Bereich Social-Media einen spür­ba­ren Push! Ins­be­son­de­re bei CEOs, die zuneh­men auf Social-Media-Platt­for­men aktiv sind, erzie­len ca. 5x höhe­re Reich­wei­ten als reine Accounts von Unter­neh­men oder Mar­ken. Das gilt es zu nut­zen, denn der Blick hin­ter die Kulis­sen und per­sön­li­che Inhal­te füh­ren auch zu höhe­ren Enga­ge­ment-Raten in Form von Likes und Kom­men­ta­ren. Vor allem auf Lin­ke­dIn spielt Per­so­nal Bran­ding eine große Rolle und soll­te kei­nes­wegs unter­schätzt wer­den. Die soge­nann­ten „Gene­ra­lis­ten“, die im Durch­schnitt 9 Posts im Monat zum Unter­neh­men und ihrem Pri­vat­le­ben ver­öf­fent­li­chen, erzie­len die größ­te Wir­kung. Wenn das The­men­spek­trum viel­fäl­ti­ger ist, steigt das Niveau der Inter­ak­ti­on bei allen Bei­trä­gen. Dazu kommt, wenn CEOs auf Social-Media aktiv sind, füh­len sich 70 % der Ver­brau­cher stär­ker mit der Marke verbunden.

Wenn Sie mehr zu den ver­schie­den Typen der CEOs im Per­so­nal Bran­ding wis­sen möch­ten, dann rufen Sie den Bericht Erfolg­rei­che Stra­te­gien für Social CEOs auf und star­ten Sie den Down­load des Arti­kels unter der Zusammenfassung.

Trend-Thema 4 – Kurzvideos

Wie im Blog-Bei­trag zu den Social-Media-Trends vor rund einem Jahr erwähnt, erfreu­en sich Kurz­vi­de­os auch im Jahr 2026 noch gro­ßer Beliebt­heit auf den gän­gi­gen Platt­for­men. Das sorgt für eine große Con­tent-Flut, unter ande­rem auch weil Video­schnitt­pro­gram­me, allen voran Cap­Cut oder Alter­na­ti­ven wie You­Cut, sehr anspre­chen­de Ergeb­nis­se lie­fern. Die Down­load­zah­len bestä­ti­gen die zuneh­men­de Nut­zung und sor­gen im Jahr 2026 für noch mehr Video-Con­tent in Social-Media-Kanä­len. Nur Lin­ke­dIn in Deutsch­land hinkt dem Tik­Tok-Effekt (extre­me Nutz­er­bin­dung durch kurze, schnell wech­seln­de Vide­os) hin­ter­her. Auf Insta­gram scheint es dage­gen bald einen eige­nen Rei­ter für Kurz­vi­de­os zu geben. Wir sind gespannt!

Trend-Thema 5 – Debranding

Seit Jahr­zehn­ten ken­nen wir die sehr star­ren Vor­ga­ben des Brand Designs. Doch hier hat sich etwas getan. Einer der aktu­el­len Social-Media-Trends 2026 ist, dass sich Unter­neh­men zuneh­mend trau­en, Mar­ken­bran­ding bewusst zurück­zu­fah­ren. Das pas­siert aber gerne in einer par­al­le­len Welt, in dem ein „gehei­mer“ Zweit­ac­count (Fins­ta Account) ange­legt wird, auf dem eine Marke frei­er agie­ren kann. Bei­spiels­wei­se exis­tiert von Net­flix der Account Net­flix 2, der pri­vat ist und man den Zugang zum Con­tent erst anfra­gen muss. Dahin­ter ver­birgt sich dann weni­ger Marke, aber unge­zwun­ge­ne­rer Inhalt, der dadurch auch schnel­ler ver­brei­tet wer­den kann. Die Gene­ra­ti­on Z fährt voll dar­auf ab! Seit der Ein­füh­rung des Zweit­ac­counts Mitte Mai 2025 sind schon 843.000 Fol­lower auf den Fins­ta Account auf­merk­sam gewor­den. Ich bin ehr­lich –der Labu­bu-Trend ist mir geläu­fig, daher che­cke ich auch den Net­flix2-Post mit den Labu­bu-Weih­nachts­ku­geln … aber das ist schein­bar der einzige 😉.

Screenshot vom Finsta Account (geheimer Account) von netflix mit dem Namen netflix2 zur Demonstration von Social-Media-Trends 2026

Quel­le: https://www.instagram.com/netflix2/?hl=de

Trend-Thema 6 – Nischen-Communities

Qua­li­tät statt Quan­ti­tät! Das ist das Credo der Nischen-Com­mu­ni­ties wie Red­dit und Dis­cord und beschreibt den Trend, dass sich User mit Spe­zi­al­in­ter­es­sen lie­ber in einem ver­trau­ens­vol­len, geschlos­se­nen und pri­va­ten Rah­men per­sön­lich aus­zu­tau­schen. Unter­neh­men und Mar­ken legen zuneh­mend Wert dar­auf, Teil von Com­mu­ni­ties zu sein und auch ent­spre­chend wahr­ge­nom­men zu wer­den. Der große Vor­teil liegt vor allem in der höhe­ren Enga­ge­ment-Rate, die bis zu 30 % betra­gen kann, wäh­rend diese bei Main­stream-Platt­for­men eher bei bis zu 2 % liegt. Die hohe Inter­ak­ti­ons­ra­te in Com­mu­ni­ties liegt an der hohen Lei­den­schaft und damit geht eine akti­ve­re Teil­nah­me der Mit­glie­der ein­her. Beson­ders Red­dit ist stark gewach­sen und hat Poten­zi­al für Unter­neh­men und Mar­ken. Suchen Sie pas­sen­de Com­mu­ni­ties und wer­den Sie als Host oder Mode­ra­tor aktiv.

Wor­auf es beim Auf­bau einer Com­mu­ni­ty auf Red­dit ankommt, lesen Sie im Arti­kel Red­dit-Com­mu­ni­ty-Wachs­tum: Orga­ni­sche Stra­te­gien für nach­hal­ti­gen Auf­bau nach. Den­ken Sie aber auch daran, dass ein akti­ves Com­mu­ni­ty-Manage­ment beinhal­tet, sich auch außer­halb der eige­nen Com­mu­ni­ty zu rele­van­ten Bran­chen­dis­kus­sio­nen zu äußern.

Unser Tipp: Auf der Web­site von Hoot­suite kön­nen Sie Ihre Enga­ge­ment-Rate berech­nen (dazu weit nach unten scrollen).

Trend-Thema 7 – Cul­tu­ral Moments

Wei­ter geht es mit den Social-Media-Trends 2026. Bei dem Trend Cul­tu­ral Moments han­delt es sich um das Reagie­ren von Unter­neh­men und Mar­ken auf aktu­el­le Ereig­nis­se in Echt­zeit. Das Ziel ist, Rele­vanz und Enga­ge­ment zu stei­gern. Diese Ereig­nis­se ent­ste­hen spon­tan und wenn Sie die­sen Trend nut­zen möch­ten, soll­ten Sie auf­kom­men­de Trends über­wa­chen, bei­spiels­wei­se durch Tools wie Goog­le Trends oder Tik­Tok Crea­ti­ve Cen­ter. Die Schwie­rig­keit liegt dabei bei der Ent­schei­dung, auf wel­chen Trend man auf­springt, damit es zur Marke, Ziel­grup­pe und Hal­tung passt. Die Reak­ti­on auf ein Ereig­nis muss schnell und authen­tisch sein. Wer das sehr gut beherrscht, ist der Auto­ver­mie­ter Sixt:

Sixt-Werbung als Cultural Moments zur Demonstration von Social-Media-Trends 2026

Quel­le: https://www.instagram.com/p/DMPmkEGo-W5/

Aber Ach­tung, sich zu sen­si­blen The­men oder Fehl­trit­ten zu äußern, birgt auch Gefah­ren! Ein unpas­sen­der Post, zu spä­tes reagie­ren oder feh­len­de Authen­ti­zi­tät scha­det wie­der­um der Markenwahrnehmung.

Trend Thema 8 – Kenn­zeich­nungs­pflicht & No AI-Siegel

Im August 2026 tritt die KI-Kenn­zeich­nungs­pflicht gemäß Art. 50 der KI-VO in Kraft. Anbie­ter und Betrei­ber müs­sen ab die­sen Zeit­punkt KI-gene­rier­te Inhal­te mit einem Label kenn­zeich­nen und damit für Trans­pa­renz im digi­ta­len Raum sor­gen. So wird das Ver­trau­en von Usern in Inhal­te gestärkt und gleich­zei­tig sol­len diese vor Täu­schun­gen geschützt wer­den. Auch für Accounts auf Social-Media-Platt­for­men wird das 2026 ein Thema wer­den. Die Kenn­zeich­nungs­pflicht gilt aller­dings nur für nicht-öffent­li­che oder stark bear­bei­te­te Inhal­te. Da stellt sich die Frage: Was ist unter stark bear­bei­tet zu ver­ste­hen?! Es bleibt zu hof­fen, dass dies noch aus­rei­chend geklärt wird.

Damit ein­her­ge­hend sei auch der auf­kom­men­de Gegen-Trend „No AI-Sie­gel“ erwähnt. In der Flut an KI-gene­rier­ten Inhal­ten steigt auch das Ver­lan­gen nach rein mensch­li­chen Krea­tio­nen – bei man­chen Ziel­grup­pen mehr (Gene­ra­ti­on Z) als bei ande­ren. Ist es ein kurz­fris­ti­ger Trend? Oder müs­sen wir uns ein­fach nur an KI-gene­rier­te Bil­der, Vide­os und Texte gewöh­nen? Auch hier behal­ten wir die The­ma­tik im Blick! Sicher ist jedoch, dass der Ein­satz von glaub­wür­di­gem Social-Media-Con­tent gefragt ist – ent­we­der wirk­lich gut umge­setzt mit Hilfe von KI oder doch wie­der „100 % craf­tet by humans“.

Trend Thema 9 – Social-Media-Verbot

Der­zeit wird inten­siv über ein Social-Media-Ver­bot für Kin­der und Jugend­li­che debat­tiert. Eigent­lich ist es kein ech­ter Trend im klas­si­schen Sinne, da es aber aktu­ell heiß dis­ku­tiert wird, soll­te das somit auch im Fokus sein. Bli­cken wir nach Aus­tra­li­en, denn dort wurde bereits Ende 2025 ein Social-Media-Ver­bot für unter 16-jäh­ri­ge durch­ge­setzt und bis Mitte Janu­ar mehr als 4,7 Mil­lio­nen Accounts gelöscht. In Deutsch­land wird eben­falls ein Social-Media-Ver­bot für Kin­der und Jugend­li­che unter 14 Jahre dis­ku­tiert. Eine Ent­schei­dung wird im Som­mer 2026 erwar­tet. Ein Ver­bot hat in jedem Fall Aus­wir­kun­gen auf den Wer­be­markt, denn die Ziel­grup­pe der Kin­der und Jugend­li­chen ist dann mit klas­si­schen Social-Media-Kanä­len kaum noch erreich­bar. Wel­che Fol­gen das außer­dem noch hat, wird sich zeigen.

Fazit

Der Wan­del im Bereich Social-Media ist klar erkenn­bar und wird voll­zo­gen, mit oder ohne uns an Bord. Des­halb ist es an der Zeit, sich neu aus­zu­rich­ten. Nut­zen Sie jetzt den Impuls, um Stra­te­gien und Abläu­fe anzu­pas­sen bzw. zu opti­mie­ren. Zwar wird der Social-Media-Kos­mos mehr und mehr KI-gesteu­ert, den­noch muss auf Per­so­na­li­ty gesetzt wer­den, um wei­ter­hin im Social-Media-Bereich erfolg­reich zu sein.

Quel­len: Das Bild wurde im Rah­men der bestehen­den Bezahl-Lizenz von Adobe Stock ver­wen­det. © Adobe Stock / Looker_Studio


Alle Autoren 
Andreas Lang
Andre­as Lang 
Geschäfts­füh­rer
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Micha­el Reuter 
Mar­ke­ting­lei­ter
Marina Regulin
Mari­na Regulin 
Mar­ke­ting-Mana­ge­rin Kommunikation
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Julia Marks 
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Jes­si­ca Köhler 
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(Seni­or)
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Katha­ri­na Zeschke 
Audio-Exper­tin