Web Con­ver­si­ons – Neue Stu­die von Talpa Network

In einer neuen Stu­die eines nie­der­län­di­schen Medi­en­un­ter­neh­mens beleuch­ten diese die Fähig­keit von Radio, Web Con­ver­si­ons vor­an­zu­trei­ben. Mit Stra­te­gien bezüg­lich Con­ver­si­ons und der Reak­ti­ons­mes­sung unter­stützt das Net­work-Team E‑Com­mer­ce-Play­er.

Beitragsbild_Web-Conversions

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Talpa Net­work – Die Köpfe hin­ter der Studie

Durch das große Port­fo­lio – bei­spiels­wei­se in den Berei­chen Radio, Fern­se­her und E‑Com­mer­ce-Platt­for­men – erreicht das Talpa Net­work wöchent­lich mehr als 90 Pro­zent der nie­der­län­di­schen Bevöl­ke­rung. Dabei hal­ten sie im Radio­be­reich mit ihren zahl­rei­chen Ange­bo­ten die Markt­mehr­heit in den Nie­der­lan­den. Der Fokus des Unter­neh­mens liegt auf der kon­ti­nu­ier­li­chen Inno­va­ti­on, um bes­se­re Ergeb­nis­se für die Medi­en zu erzie­len. Des Wei­te­ren war eines der Haupt­zie­le die Fähig­keit von Radio zu mes­sen, Web Con­ver­si­ons vor­an­zu­trei­ben, um dadurch den Medi­en­ein­kauf zu optimieren.

Was sind eigent­lich Conversions?

Bevor wir zur Stu­die kom­men, machen wir zunächst noch einen klei­nen Exkurs in die Begriffs­er­klä­rung, um den Arti­kel ver­ständ­li­cher zu gestal­ten. Der Begriff “Con­ver­si­on” beschreibt im Online-Mar­ke­ting den Vor­gang, durch den der Emp­fän­ger einer Wer­be­bot­schaft eine gewünsch­te Akti­on aus­führt. Bei­spiels­wei­se soll der Besu­cher der Web­site zum Käu­fer eines Pro­dukts umge­wan­delt werden.

Der Fokus liegt auf dem Spot

Die Stu­die bezieht sich auf Radio als Wer­be­trä­ger. Bei die­sem ist Wer­bung sowohl kos­ten­ef­fi­zi­ent als auch mit wenig Bud­get sinn­voll umsetz­bar. Wei­ter­hin kön­nen Wer­ben­de große Grup­pen von poten­zi­el­len Kun­den errei­chen und gleich­zei­tig die Glaub­wür­dig­keit stei­gern. Das Ziel der Stu­die war es zu bewei­sen, dass Radio­wer­bung eine direk­te Reak­ti­on beim Emp­fän­ger generiert.

Zuerst ist es wich­tig zu wis­sen, dass Spots grund­sätz­lich ent­spre­chend der Start­zeit der Wer­be­pau­se gelis­tet wer­den und nicht nach dem tat­säch­li­chen Beginn des Spots selbst. Dadurch ent­steht eine Unge­nau­ig­keit, wel­che es schwie­rig macht, die Effek­te zu unter­schei­den. Für die Stu­die kam des­halb ein Tool zum Ein­satz, wel­ches ähn­lich wie Shazam funk­tio­niert. Damit konn­te der genaue Start und Stopp eines Spots fest­ge­legt wer­den. Beim Ver­gleich mit der eige­nen E‑Com­mer­ce-Platt­form zeig­te sich, dass es zu einer deut­li­chen Stei­ge­rung kam, wenn man die genaue Spot­zeit betrach­tet. Dage­gen ist bei den Daten zur Wer­be­pau­se nur eine gerin­ge­re und lang­sa­me­re Stei­ge­rung ersichtlich.

Von der Theo­rie zur Praxis

Um diese Metho­de nun auch mit tat­säch­li­chen Zah­len zu bele­gen, führ­te das Medi­en­un­ter­neh­men eine Test­stu­die mit 10 Kun­den durch. Alle Kam­pa­gnen waren für zwei Wochen Radio­wer­bung aus­ge­legt. Anschlie­ßend folg­te eine Woche Pause, in der sie eine Ana­ly­se durch­führ­ten, wor­auf­hin eine opti­mier­te Aus­strah­lung der Kam­pa­gnen für wei­te­re zwei bis vier Wochen folg­te. Die Ergeb­nis­se zeig­ten, dass es bei allen zehn Kun­den eine erheb­li­che und direk­te Reak­ti­on gab. Teil­wei­se stei­ger­te sich die direk­te Reak­ti­on um bis zu zusätz­li­che 92 Prozent.

Auf Grund­la­ge der ermit­tel­ten Daten hatte Talpa die Mög­lich­keit, den opti­ma­len Chan­nel-Mix zu ermit­teln. Dabei haben sie die opti­ma­le Länge und die bes­ten krea­ti­ven Ele­men­te unter Beach­tung des bes­ten Wochen­tags und der pas­sends­ten Tages­zeit fest­ge­legt. Diese Erkennt­nis­se imple­men­tier­te das Unter­neh­men in die zwei­te Runde der Werbekampagnen.

Wäh­rend die Stu­die ursprüng­lich auf E‑Com­mer­ce-Kun­den aus­ge­legt war, kann die Metho­de im Prin­zip von jedem Wer­be­trei­ben­den ange­wen­det wer­den. Die ein­zi­ge Vor­aus­set­zung ist, dass Online-Berüh­rungs­punk­te – zum Bei­spiel Regis­trie­run­gen oder Bestel­lun­gen – ver­folgt wer­den können.

Mehr zum Thema “Web Con­ver­si­ons” fin­den Sie im Arti­kel “Direct respon­se radio: Mea­su­ring radio’s abi­li­ty to drive web con­ver­si­ons” der egta.

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