Pau­sen för­dern die Leis­tung bei der Arbeit

Wenn Arbeits­pen­sum und Ter­min­druck stei­gen, nei­gen wir oft dazu, im Job einen Gang hoch­zu­schal­ten, die Ver­nunft bei­sei­te­zu­schie­ben und ohne Pau­sen durch­zu­ar­bei­ten. Dabei sind Pau­sen in vie­ler­lei Hin­sicht unab­ding­bar.

Beitragsbild zum Artikel "Arbeitspausen fördern die Leistung"

Quel­le: Pixabay von ger­alt

Aber warum sind Pau­sen eigent­lich so wich­tig?

Ob fami­li­en­freund­li­che Arbeits­mo­del­le oder die aktu­el­le Coro­na-Krise, viele Büro­ar­beits­plät­ze ver­la­gern sich heut­zu­ta­ge ins Home-Office. Doch die sonst geleb­ten Arbeits­ab­läu­fe wie auch die prak­ti­zier­ten Pau­sen­zei­ten wer­den dann außer Kraft gesetzt und die nöti­gen Erho­lungs­zei­ten über­sprun­gen.

Laut einer Stu­die* der  BAuA (Bun­des­an­stalt für Arbeits­schutz und Arbeits­me­di­zin) las­sen 26 % der deut­schen Erwerbs­tä­ti­gen hin und wie­der ihre Pause aus­fal­len. Dabei ist auf­fäl­lig, dass mit 31 % eher Frau­en auf die Pause ver­zich­ten als Män­ner mit 27 %. Bei einem Drit­tel der Befrag­ten ist ein zu hohes Arbeits­pen­sum Grund genug, durch­zu­ar­bei­ten.

Eine wei­te­re Sta­tis­tik** wurde vom Kar­rie­re­por­tal Mons­ter durch­ge­führt. Ver­öf­fent­licht wur­den die Ergeb­nis­se u.a. bei Sta­tis­ta. Die Ergeb­nis­se offen­ba­ren, dass sogar 40 % oft auf die Pause zuguns­ten der Arbei­te ver­zich­ten. Begrün­dung ist auch hier, dass das Arbeits­auf­kom­men zu hoch war.

Grafik "Arbeiten Sie auch während der Mittagspause?"

Pau­sen för­dern die Leis­tung

Kör­per und Geist ver­lan­gen nach unge­fähr 90 Minu­ten kon­zen­trier­tem Arbei­ten Erho­lung, ansons­ten lei­det die Kon­zen­tra­ti­on. Wer durch­ar­bei­tet, bis er nicht mehr kann, setzt sich unnö­ti­gem Stress aus und bringt letzt­end­lich weni­ger Leis­tung. Schon Kurz­pau­sen von weni­gen Minu­ten erhö­hen die Arbeits­leis­tung so posi­tiv, dass es sogar mög­lich ist, einen even­tu­el­len Zeit­ver­lust zu kom­pen­sie­ren. Daher emp­feh­len Wis­sen­schaft­ler die 55/5‑Methode: Nach 55 Minu­ten Arbeits­zeit soll­te grund­sätz­lich eine Pause von 5 Minu­ten ein­ge­legt wer­den. Diese kön­nen Sie bei­spiels­wei­se für kurze Yoga-Übun­gen oder einem Abste­cher in die Küche nut­zen. Auch ein paar tiefe Atem­zü­ge am geöff­ne­ten Fens­ter brin­gen Ihren Kreis­lauf wie­der in Schwung. Je län­ger wir ohne Pause durch­ar­bei­ten, desto mehr Zeit braucht es zur Rege­ne­ra­ti­on. Unter­bre­chun­gen recht­zei­tig ein­ge­setzt, erhö­hen nicht nur die Effek­ti­vi­tät, son­dern ermög­li­chen schnel­le­re und qua­li­ta­tiv bes­se­re Ergeb­nis­se.

Ihre Gesund­heit dankt es Ihnen

Wer Ent­span­nungs­pha­sen igno­riert, setzt dem Kör­per unnö­ti­ge Belas­tun­gen aus. Unbe­ach­te­te Alarm­si­gna­le kön­nen sich u.a. in Schlaf­stö­run­gen sowie Kopf- oder Rücken­schmer­zen äußern oder gar ins Bur­nout füh­ren. Neh­men Sie erste Alarm­zei­chen ernst. Nicht grund­los ist die Pau­sen­re­ge­lung gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und sieht bei einer Arbeits­zeit von 6 bis 9 Stun­den min­des­tens 30 Minu­ten und bei über 9 Stun­den 45 Minu­ten vor.

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler John Stein­beck erkann­te bereits sei­ner­zeit:

Die Kunst des Aus­ru­hens ist ein Teil der Kunst des Arbei­tens.

FAZIT

Gön­nen Sie Kör­per und Geist wäh­rend der Arbeit krea­ti­ve Schaf­fens­pau­sen, um gesund und leis­tungs­fä­hig zu blei­ben. Eine Mög­lich­keit der Pau­sen­ge­stal­tung könn­te auch die Ent­span­nung mit Musik sein. Das Port­fo­lio der STUDIO GONG bie­tet ein reich­hal­ti­ges Ange­bot an Sen­dern, die zum Chill­out ein­la­den. Bei­spiels­wei­se könn­te Ihnen der Sen­der Abso­lut relax gefal­len, der jeder­zeit über den Web­stream emp­fan­gen wer­den kann.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Thema bie­tet der Arti­kel “Die Kunst des Arbei­tens liegt in der Pause!”, der bei Xing.com erschie­nen ist.

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