Stu­di­en zei­gen die Effek­ti­vi­tät von Radio als Wer­be­trä­ger

Im ver­gan­ge­nen Jahr initi­ier­te der fran­zö­si­sche Fern­seh­sen­der TF1 ins­ge­samt drei Stu­di­en. Durch­ge­führt wur­den diese, um die Effi­zi­enz und Effek­ti­vi­tät von Radio als Medi­um und Wer­be­trä­ger zu eva­lu­ie­ren. Das Ergeb­nis ist: Radio als Wer­be­trä­ger schlägt ande­re Gat­tun­gen um Län­gen!

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Drive-to-Web Stu­die

Im Mit­tel­punkt der ers­ten Stu­die stan­den die glo­ba­len Aus­wir­kun­gen, die Radio­kam­pa­gnen auf den Online-Traf­fic ihrer jewei­li­gen Marke haben. Außer­dem soll­te dabei fest­ge­stellt wer­den, wel­che krea­ti­ven und media­pla­ne­ri­schen Opti­mie­rungs­mög­lich­kei­ten es gibt, um den Traf­fic-Anstieg posi­tiv zu beein­flus­sen.

Teil­ge­nom­men hat­ten ins­ge­samt 28 wer­bungtrei­ben­de Unter­neh­men aus den unter­schied­lichs­ten Bran­chen mit ihren 55 Kam­pa­gnen. Dar­un­ter waren 40 Wer­be­trei­ben­de aus dem Digi­tal- und 15 aus dem Mul­tich­an­nel-Bereich. Durch­ge­führt wur­den die Mes­sun­gen zwi­schen 2015 und 2018.  Dabei begann die Auf­zeich­nung der Daten des auf­ein­an­der­fol­gen­den Traf­fics min­des­tens 14 Tage vor der eigent­li­chen Aus­strah­lung der Radio­kam­pa­gnen. Dies dien­te als Basis­wert, um spä­ter den Anstieg durch die Aus­strah­lung doku­men­tie­ren zu kön­nen.

Deut­lich zeig­te sich in den Ergeb­nis­sen, dass der Online-Traf­fic durch­schnitt­lich um 21 % stieg. Bei klei­nen und mitt­le­ren digi­ta­len Wer­be­trei­ben­den lag die Zunah­me sogar bei 37 %. Auf­fäl­lig war zudem, dass der Inhalt der Spots eben­falls Aus­wir­kun­gen auf den Online-Traf­fic hat­ten.  Wurde die Web­site oder die mobi­le App erwähnt, so betrug der Traf­fic-Anstieg 37 %. Ent­hielt der Spot ein Call-to-Action, war der Traf­fic um 24 % höher als ohne Hand­lungs­auf­for­de­rung.

Eine wei­te­re wich­ti­ge Erkennt­nis aus die­ser Stu­die ist die Tat­sa­che, dass Kam­pa­gnen mit mehr als 80 % ihres GRP wäh­rend einer Woche einen durch­schnitt­li­chen Traf­fic-Zuwachs von 54 % erziel­ten. Somit kann auch eine opti­ma­le Media­pla­nung den Traf­fic ordent­lich pushen.

Öko­no­mi­sche Modell­stu­die

Die Wir­kung der unter­schied­li­chen Medi­en­ka­nä­le in Bezug auf Umsatz und ROI fest­zu­stel­len, war das Ziel einer wei­te­ren Stu­die. Der fran­zö­si­sche TV-Han­dels­ver­band SNPTV betrach­te­te in die­ser die ver­schie­de­nen Fak­to­ren, die den Wert einer Kam­pa­gne beein­flus­sen. In einer Zeit­span­ne von drei Jah­ren arbei­te­te SNPTV mit fünf der wich­tigs­ten Mediaagen­tu­ren zusam­men. Dabei wähl­te jede Agen­tur drei Kun­den aus, wel­che in der Stu­die betrach­tet wur­den. Die Kun­den stamm­ten alle aus fünf der größ­ten TV-Wer­be­sek­to­ren: Lebens­mit­tel, Hygiene/Beauty, Auto­mo­bil, reine Online-Händ­ler sowie Ban­ken und Ver­si­che­run­gen.

Und auch hier zeig­te sich die Effek­ti­vi­tät von Radio als Wer­be­trä­ger! Fest­ge­stellt wurde, dass Radio pro inves­tier­tem Euro einen Umsatz von 4,90 € erziel­te. Diese Effi­zi­enz der Radio­kam­pa­gnen stieg durch die Kom­bi­na­ti­on mit TV sogar um wei­te­re 38 %.

Kant­ar World­pa­nel Ana­ly­se

In der letz­ten der drei Stu­di­en wurde der Ein­fluss von Radio­kam­pa­gnen auf den Abver­kauf bestimmt – ein­mal mit und ein­mal ohne “Les Indés Radio” in den Wer­be­mix ein­zu­be­zie­hen. Durch­ge­führt wur­den die Mes­sun­gen von 2012 bis 2018 mit ins­ge­samt 100 FMCG-Kam­pa­gnen (FMCG = Fast-Moving Con­su­mer Goods). Wäh­rend der Stu­di­en­zeit wur­den die Kam­pa­gnen nur im Radio oder in der Kom­bi­na­ti­on Radio & TV aus­ge­strahlt. In Zah­len zusam­men­ge­fasst sieht das Ergeb­nis fol­gen­der­ma­ßen aus:

 Akqui­si­ti­on  +10 %
 Volu­men  +11 %
 Loya­li­tät    +2 %
 Markt­an­teils­vo­lu­men  +10 %

Fazit

Radio erreicht die Men­schen in allen Lebens­be­rei­chen. In den drei lang­fris­ti­gen und umfang­rei­chen Stu­di­en zeig­te sich erneut, dass Radio nach wie vor ein wirk­sa­mer Wer­be­trä­ger ist. STUDIO GONG bie­tet Ihnen ein umfas­sen­des Ange­bot mit vie­len Kom­bi­na­tio­nen und Ein­zel­sen­dern im Broad­cast- und Online-Audio-Bereich, damit auch Ihre Wer­be­kam­pa­gnen effi­zi­ent die rich­ti­gen Ziel­grup­pen errei­chen.

Sie möch­ten sich noch umfang­rei­che­rer über die­ses Thema infor­mie­ren? Dann lesen Sie jetzt die Details der Stu­di­en im Bei­trag der egta.

Bild: Autor Michaela Nickel