9 Tipps für gute Radio­wer­bung

Selbst wenn Hör­funk für Sie ein gewohn­tes Ter­rain dar­stellt, ist es sinn­voll, sich zwi­schen­durch die Basics wie­der zu ver­in­ner­li­chen. Denn Radio­wer­bung ist mehr als nur ein gespro­che­ner Text.

Beitragsbild Radiowerbung

Quel­le: www.pixabay.com/Unsplash

In der Früh beginnt der Tag mit den leise anstei­gen­den Tönen des Radio­we­ckers. Anschlie­ßend wer­den im Bad zwi­schen Zähne put­zen und Haare sty­len die Nach­rich­ten kon­su­miert. Wäh­rend des Früh­stücks läuft im Hin­ter­grund wie­der der Lieb­lings­sen­der und auf dem Weg zur Arbeit sind die Stau­mel­dun­gen ein wich­ti­ger Fak­tor, um even­tu­ell Zeit zu spa­ren. Selbst am Arbeits­platz lässt Radio die täg­li­chen Auf­ga­ben leich­ter von der Hand gehen. Unter den (Massen-)Medien ist Radio eines der wich­tigs­ten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le. Die Kunst ist nun, sich aus dem gewöhn­li­chen Aller­lei abzu­he­ben und einen erfolg­rei­chen Hör­funk­spot mit Aha-Erleb­nis zu schaf­fen.

1. Unter­hal­tungs­wert muss stim­men

Ob nun wenig oder viel Geld in die Pro­duk­ti­on gesteckt wird, spielt keine Rolle – wenn der Spot nervt ris­kiert man, Inter­es­sen­ten oder sogar Kun­den zu ver­lie­ren. Das Zau­ber­wort heißt “Sto­ry­tel­ling”! Wer­be­aus­sa­gen in Geschich­ten zu ver­pa­cken ist sicher nicht neu, gewinnt aber wie­der an Bedeu­tung. Denn wird man emo­tio­nal berührt, bleibt die Erin­ne­rung daran erhal­ten. Aller­dings muss die Story zum Pro­dukt und dem Unter­neh­men pas­sen, damit man sich an die Marke erin­nert und nicht nur an die Geschich­te. Gewin­nen Sie aus ein­fa­chen Hörern auf­merk­sa­me Zuhö­rer!

2. Humor ist ein Tür­öff­ner

Obwohl Humor Geschmacks­sa­che ist, gewin­nen Sie mit einem guten Gag die Auf­merk­sam­keit Ihrer Hörer.

3. Ohr­wur­malarm in der Radio­wer­bung

Ob im Hin­ter­grund oder als gesun­ge­ne Wer­be­aus­sa­ge – Töne schaf­fen Auf­merk­sam­keit und manch­mal wer­den sie zum ech­ten Ohr­wurm. Die Musik soll­te aller­dings nicht ablen­ken, son­dern unter­stüt­zend wir­ken. Daher ist eine sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl immens wich­tig.

4. Laut­stär­ke darf ruhig sein

Um zu wir­ken, muss ein Wer­be­spot nie­man­den anbrül­len! WER MÖCHTE SCHON ANGEPLÄRRT WERDEN??? Daher ver­zich­ten Sie bei Ihrer Radio­wer­bung auf lau­tes Geschrei und über­zeu­gen Sie lie­ber mit ange­neh­mer Atmo­sphä­re.

5. Gut durch­dach­ter Auf­bau

Tests haben gezeigt, dass Hörer die ers­ten 5–10 Sekun­den eines Funk­spots kaum wahr­neh­men. Folg­lich soll­ten wich­ti­ge Aus­sa­gen frü­hes­tens im mitt­le­ren Teil des Spots trans­por­tiert wer­den. Weil der Hörer schnell mit Infor­ma­tio­nen über­flu­tet sein kann, soll­ten Sie ihm nicht mehr als 110 Sil­ben in 30 Sekun­den zumu­ten.

6. Klare Defi­ni­ti­on von Wer­be­zie­len

Ein wich­ti­ger Fak­tor für den Erfolg der Hör­funk­wer­bung ist die klare Defi­ni­ti­on der Wer­be­zie­le. Hier­für müs­sen sie ein­deu­tig, fokus­siert und vor allem rea­lis­tisch sein.

Geeig­ne­te Wer­be­zie­le für Funk­spots sind:

  • Bekannt­heit auf­bau­en
  • Aktua­li­tät von Marke und Unter­neh­men erhö­hen
  • Pro­mo­ti­on-Aktio­nen unter­stüt­zen
  • USP einer Pro­dukt­neu­heit pene­trie­ren

7. Wie­der­erkenn­bar durch Audio-Claim

Zwar ist ein Jing­le ein zusätz­li­cher Auf­wand, doch zahlt die­ser sich aus! Denn ein ein­präg­sa­mes Logo für’s Ohr för­dert die Wie­der­erken­nung. Audio-Claims wer­den bis­her noch recht spar­sam ein­ge­setzt – und genau das ist Ihre Chan­ce!

8. Sprach­li­che Stil­mit­tel erhö­hen Akzep­tanz

Vor­aus­ge­setzt es han­delt sich um das rich­ti­ge Pro­dukt oder ein geeig­ne­tes regio­na­les Umfeld, so wer­den Spots, die mit einem Dia­lekt oder Akzent gespro­chen wer­den, sehr gut ange­nom­men. Zum Bei­spiel braucht a ech­tes bay­ri­sches Bier ein­fach a bis­serl Hei­mat!

9. Direk­te Anspra­che des Hörers

Mit einer direk­ten Anspra­che in der Radio­wer­bung brin­gen Sie die Hörer dazu, Ihrer Spot-Geschich­te auf­merk­sam zu fol­gen.

Fazit

Die Radio­zen­tra­le kom­mu­ni­ziert in Ihren Funk­spots völ­lig tref­fend: “Radio. Geht ins Ohr. Bleibt im Kopf”. Um Hörer dazu zu brin­gen Ihnen zuzu­hö­ren, sind die oben genann­ten Tipps genau die rich­ti­gen Stil­mit­tel. Dann wird aus Ihrer Wer­be­bot­schaft eine posi­ti­ve Erin­ne­rung und schließ­lich ein Ver­kaufs­er­folg. Lesen Sie dazu auch unse­ren Arti­kel “Ent­de­cke die Kraft des Medi­ums Radio”.

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