Pod­cast-Report lie­fert umfas­sen­den Über­blick

In dem umfas­sen­den und span­nen­den Pod­cast-Report „Hören on Demand: Pod­cast revo­lu­tio­niert die Audio-Welt“ beschäf­tigt sich die XPLR: MEDIA in Bava­ria mit den unter­schied­lichs­ten The­men­be­rei­chen rund um das Medi­um. Eini­ge davon stel­len wir Ihnen vor.

Beitragsbild zum Artikel "Podcast-Report liefert umfassenden Überblick"

Quel­le: Pixabay von Bar­bar­aALa­ne (Hin­ter­grund, modi­fi­ziert durch STUDIO GONG) und https://reports.xplr-media.com/de

Der Pod­cast-Report im Über­blick

Mit ins­ge­samt 56 span­nen­den Sei­ten hat XPLR: MEDIA in Bava­ria so gut wie alles abge­deckt, was man über das Thema Pod­cast sagen kann. Nach der Ein­lei­tung “State of Pod­cast” ist der Report in ins­ge­samt sechs The­men­be­rei­che geglie­dert. Dar­un­ter sind “Pod­cast auf dem Weg zur Mas­sen­re­le­vanz” mit vier Arti­keln und “Inhalt & Gen­res” mit sechs Bei­trä­ge. Aber damit nicht genug, denn in den übri­gen vier Kate­go­rien berich­tet XPLR: MEDIA in Bava­ria mit wei­te­ren 13 Arti­keln fes­selnd über:

  • Mone­ta­ri­sie­rung
  • Einen Pod­cast machen
  • Markt und Mar­ke­ting
  • Die Zukunft des Pod­cast-Markts

Gemischt sind die Bei­trä­ge mit infor­ma­ti­ven Inter­views sowie inter­es­san­ten Gra­fi­ken und Bil­dern.

Pod­cast und Radio – Alles das Glei­che, oder etwa nicht?

Der Gedan­ke, dass Pod­casts und Radio im Prin­zip das Glei­che ist, taucht doch noch bei eini­gen in den Köp­fen auf. Im Pod­cast-Report geht XPLR: MEDIA in Bava­ria dar­auf ein und das Ergeb­nis ist ein­deu­tig: Pod­cast und Radio sind nicht das Glei­che!

Die kla­ren Unter­schie­de wer­den durch eine Gegen­über­stel­lung der bei­den Medi­en deut­lich. Unter ande­rem gehö­ren Pod­casts zu den “lean for­ward-Medi­en”. Das bedeu­tet, dass die Hörer den Pod­cast aktiv für die gesam­te Dauer hören. Außer­dem wäh­len die Nut­zer im Vor­feld die für sie rele­van­te The­men aus, wodurch eine ganz spe­zi­el­le Ziel­grup­pe abge­deckt wird. Dage­gen wird Radio meist pas­siv genutzt. Damit gehört es zu den “lean back-Medi­en” und zählt zu den Mas­sen­me­di­en, deren Erfolg sich durch hohe Reich­wei­ten aus­zeich­net. Ein wei­te­rer ent­schei­den­der Unter­schied ist die Basis der Medi­en. Wäh­rend Radio als Grund­la­ge die Musik hat, ist das Wort bzw. die Spra­che beim Pod­cast das Ent­schei­den­de.

Grafik "Vergleich Radio und Podcast"

Quel­le: www.martinliss.de/reichweiten-von-podcasts

Spra­che – Das maß­ge­ben­de Ele­ment

Wich­tig bei der Pro­duk­ti­on eines Pod­casts ist, dass ein sorg­fäl­tig aus­ge­ar­bei­te­tes Kon­zept nicht allein für den Erfolg ent­schei­dend ist. Das muss den Spre­chern eines Pod­casts bewusst sein. Die Spra­che dient beim Pod­cast als Basis. Des­halb kann ein Host – also die Per­son, die mode­riert –  auch ein eher durch­schnitt­li­ches Thema zum Erfolg füh­ren. Sprach­li­che Aspek­te, die dabei beach­tet wer­den soll­ten, sind zum Bei­spiel die Nut­zung vie­ler Adjek­ti­ve, Aus­drü­cke von Emo­tio­na­li­tät, Pau­sen und stimm­li­cher Dra­ma­tur­gie. Außer­dem: Authen­ti­zi­tät! Ein Pod­cast ist kein Film mit Schau­spie­lern. Des­halb soll­ten neben dem Host auch die Gäste pas­send zum Thema gewählt wer­den, um den Inhalt glaub­wür­dig und sou­ve­rän zu ver­mit­teln.

Haupt­ka­te­go­rien und For­men

Die deut­schen Pod­casts las­sen sich im All­ge­mei­nen in vier Haupt­ka­te­go­rien ein­tei­len:

  • Nach­rich­ten, Geschich­te, Jour­na­lis­mus und Erklä­rung
  • Lebens­hil­fe, Bezie­hung, Sex und Well­ness
  • Bil­dung, Frei­zeit, Beruf und Hobby
  • Fik­ti­on, Come­dy, Unter­hal­tung und Kunst

Außer­dem kann man die Art und Weise der Pod­cast-Gestal­tung in For­men defi­nie­ren. Der Report beschränkt sich dabei auf fol­gen­de drei:

  1. Pro­mi­nen­te im Pod­cast
    Bekann­te deut­sche Per­sön­lich­kei­ten nut­zen das Medi­um, um sich auf eine Art und Weise aus­zu­drü­cken, die vor der Pod­cast-Ära nicht mög­li­che war. Ein sehr erfolg­rei­ches Bei­spiel dafür ist die barba radio Show.
  2. Nach­rich­ten Pod­cast
    Wich­tig sind dabei unter ande­rem die Aktua­li­tät, Qua­li­tät und der ande­re Blick­win­kel, den diese Form bie­tet. Beson­ders wäh­rend der der­zei­ti­gen Krise sind Pod­casts mit Exper­ten, wie zum Bei­spiel Viro­lo­gen, sehr beliebt.
  3. Inter­view Pod­cast
    Ein Vor­teil die­ser Form liegt in der Mög­lich­keit, aus­führ­li­che Inter­views in ihrer gan­zen Länge zur Ver­fü­gung stel­len zu kön­nen. Dadurch kön­nen die Inter­view­ten die Gesprächs­punk­te umfang­rei­cher beant­wor­ten und bie­ten so ein umfas­sen­de­res Bild.

Pod­casts als Wer­be­platt­form nut­zen

Neben den Grund­vor­aus­set­zun­gen geht es im Pod­cast-Report um die Nut­zung des Medi­ums für Wer­bung. Pod­casts bie­ten viele ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten, wie man einen Wer­be­spot ver­brei­ten kann. Dazu gehört unter ande­rem der „Klas­si­sche Wer­be­spot“. Dabei wird ein im Vor­feld pro­du­zier­ter Wer­be­spot vor (pre-roll) oder wäh­rend (mid-roll) des Pod­casts aus­ge­strahlt. Mit­hil­fe von Daten­clus­tern sehen nur die vorab fest­ge­leg­ten Ziel­grup­pen die jewei­li­gen Spots. Damit soll sicher­ge­stellt wer­den, dass sie die rich­ti­gen Hörer errei­chen und somit der Wer­be­ef­fekt am höchs­ten ist.

Außer­dem gibt es den „Nati­ven Spot“, bei dem die Wer­bung durch eine Per­son gespro­chen wird, die am Pod­cast betei­ligt ist, bzw. durch eine Per­son mit ähn­lich klin­gen­der Stim­me. Dar­über hin­aus kön­nen Wer­ben­de auch das “Spon­so­ring” für einen Pod­cast über­neh­men. Dabei erfolgt eine Nen­nung als Finan­zie­rer, Unter­stüt­zer oder Spon­sor. Des Wei­te­ren spie­len die Wer­be­for­men “Pro­dukt­plat­zie­rung” sowie “Son­der­wer­be­for­men und Pro­mo­ti­ons” (z. B. Gewinn­spie­le) eine wich­ti­ge Rolle.

Sie möch­ten mehr über „Hören on Demand: Pod­cast revo­lu­tio­niert die Audio-Welt“ wis­sen? Im voll­stän­di­gen Report kön­nen Sie selbst­stän­dig in den ver­schie­de­nen Arti­kel stö­bern. Außer­dem kön­nen Sie den Pod­cast-Report auch off­line lesen, indem Sie sich ein­fach die PDF-Datei down­loa­den.

Lesen Sie mehr zu den Ent­wick­lun­gen, den Nut­zern, der opti­ma­len Pod­cast-Länge und den Pod­casts unse­rer Sen­der in unse­ren bis­he­ri­gen Arti­keln, z.B. unse­ren Arti­kel über den Bericht aus dem Pod­cast LAB des BVDW.

Bild: Autor Michaela Nickel