Ver­giss­mein­nicht! Oder: Warum Radio jetzt opti­mal genutzt wer­den kann

In der aktu­el­len Zeit wird krea­ti­ve Wer­bung im Radio zu einer Her­aus­for­de­rung. Es erfor­dert Fin­ger­spit­zen­ge­fühl. Fra­gen Sie sich, ob Sie trotz­dem wer­ben soll­ten? Und was hat das Ver­giss­mein­nicht-Blüm­chen mit Radio­wer­bung am Hut?

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Quel­le: Pixabay von pau_ly

Vor­wort Andre­as Lang

Gera­de in Zei­ten der Krise zei­gen sich die wah­ren Stär­ken – und Schwä­chen. Eine Bestands­auf­nah­me vor der unser Medi­um Radio keine Angst haben muss. In der vor­letz­ten Woche haben wir einen Arti­kel ver­öf­fent­licht, der die außer­ge­wöhn­li­chen und krea­ti­ven Ansät­ze unser Sen­der auf­zeigt. Schön ist aber auch, wenn sich krea­ti­ve Köpfe aus der Agen­tur­sze­ne sich den Stär­ken der Gat­tung sicher sind und auf­zei­gen, warum es gera­de jetzt sinn­voll ist auf Radio­wer­bung zu set­zen. Es freut uns sehr, dass mit Jens Tip­pen­hau­er ein aus­ge­wie­se­ner Exper­te für Audio­wer­bung heute das Thema in einem Gast­bei­trag aufgreift.

Linie Gastbeitrag

Foto vom Autor Jens Tippenhauer

Quel­le: Jens Tippenhauer

Das Ver­giss­mein­nicht scheint irgend­wie in Ver­ges­sen­heit gera­ten zu sein. Viele ken­nen die­ses zarte Gewächs nicht ein­mal. Dabei gehör­te es über viele Jahr­zehn­te zu jeder guten Bezie­hung. Ver­lieb­te Her­ren brach­ten der Ange­be­te­ten ein Sträuß­chen zum Ren­dez­vous mit. Im Töpf­chen war es der Klas­si­ker, den man der Mut­ter zum Sonn­tags­es­sen mit­brach­te. Die Bot­schaft war immer die­sel­be: Denk an mich, ver­giss mich nicht. Die­ses Blüm­chen erin­nert dich an mich, pfleg es gut!

Genau das ist es, was sich viele Ein­zel­händ­ler, Hand­wer­ker und Dienst­leis­ter zur Zeit sehn­lichst wün­schen: Nicht ver­ges­sen zu wer­den. Wenn die Kun­den zu Hause blei­ben, geht die Bin­dung ver­lo­ren. Dabei ist die aktu­el­le Kri­sen-Situa­ti­on der idea­le Zeit­punkt, um den Kun­den zu sagen: Vergissmeinnicht.

30 Pro­zent mehr Zugrif­fe auf Radioprogramme

Das idea­le Vehi­kel zum Trans­port die­ser Bot­schaft ist das Radio. Einer aktu­el­len Erhe­bung zufol­ge, erfreut sich Radio auf­grund der Aus­gangs­be­schrän­kun­gen einer Zugriffs­stei­gung bis zu 30 %, wie die Pro­fis von STUDIO GONG zu berich­ten wis­sen (siehe Arti­kel STUDIO GONG in Zei­ten der Krise”). Die Logik erklärt sich bei­na­he von allein. Radio infor­miert, unter­hält und ist die stän­dig aktu­el­le Ver­bin­dung zum Rest der Welt. Tra­di­tio­nell ist das Medi­um in zahl­lo­sen Haus­hal­ten so etwas wie ein Fami­li­en­mit­glied. Wer jetzt im Home-Office sitzt und auf den Kon­takt zu den Kol­le­gen ver­zich­ten muss, ist dank­bar ange­spro­chen und mit abwechs­lungs­rei­cher Unter­hal­tung durch den Tag beglei­tet zu wer­den. Für die Radio­nut­zung ist nichts mehr, wie es noch zum Beginn des Jah­res gewe­sen ist. Mit dem Beginn des Shut­down hat Radio ganz­tä­gig Prime­time. Die gewohn­ten Peaks am Mor­gen und in den Nach­mit­tags­stun­den haben eine sta­bi­le Brü­cke erhalten.

Preis­vor­tei­le und bril­lan­te Effekte

Für Wer­be­trei­ben­de bie­tet die aktu­el­le Situa­ti­on gleich meh­re­re posi­ti­ve Effek­te. Große Reich­wei­ten wer­den über den gan­zen Tag hin­weg erzielt. Ziel­grup­pen, die regu­lär nur zeit­lich begrenzt erreicht wer­den kön­nen, sind nun über weite Sen­de­stre­cken anzu­tref­fen. Wie STUDIO GONG dar­über hin­aus berich­tet, bie­ten viele loka­le Sen­der attrak­ti­ve Preis­vor­tei­le, die es selbst klei­ne­ren Unter­neh­men ermög­li­chen, ihre Prä­senz im Radio zu stär­ken. Radio gehört zu den Medi­en mit der größ­ten Aktua­li­tät. Doch die Nach­hal­tig­keit von Radio­wer­bung kommt der Mund­pro­pa­gan­da gleich. Die­sen Effekt soll­ten Wer­be­trei­ben­de jetzt nut­zen, um für die Zeit nach dem Shut­down Vor­sor­ge zu tref­fen. Gehört zu wer­den und in Erin­ne­rung zu blei­ben war nie so kom­for­ta­bel und preis­wert wie in die­sen Tagen.

Sie haben nichts zu sagen? Doch!!

Viele Ver­ant­wort­li­che in den wer­ben­den Unter­neh­men sind jedoch der Ansicht, dass sie der­zeit gar keine Bot­schaft für ihre Ziel­grup­pen haben. Doch auch da gibt es eini­ge gute Ideen:

  • Wenn jetzt das Schuh­ge­schäft im Radio­spot Tipps gibt, wie die Win­ter­schu­he gepflegt und gela­gert wer­den, dann wird dies von den Kun­den als wert­vol­le Info geschätzt und bleibt in
    Erinnerung.
  • Das Möbel­haus kann dar­über infor­mie­ren, wie Pols­ter­mö­bel im Früh­jahr vom Staub des lan­gen Win­ters befreit werden.
  • Der Fri­seur kann Sty­ling-Tipps geben, mit denen die Fri­sur bis zur Wie­der­öff­nung des Salons durchhält.
  • Laden Sie Ihre Kun­den zum Chat oder zu Gewinn­spie­len ein.

Sie kön­nen Ihren Kun­den aber auch ein­fach nur einen schö­nen Tag wün­schen. Sagen Sie Ihren Kun­den, wie viel sie Ihnen bedeu­ten. Ihre Kun­den wer­den es Ihnen dan­ken – nach dem Shutdown.

Ver­giss­mein­nicht

Kri­sen­fes­te Kon­zep­tio­nen und Pro­duk­tio­nen aus einer Hand stel­len unter ande­rem die Exper­ten der Radio-Agen­tur GALOMA zur Verfügung.

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